Lass uns lesen

Lass uns ein kindliches Buch lesen, eines mit Worten und
Sätzen, die uns zu Bildern führen

Die Geschichten erzählen, durch Tore und Pforten in andere
Welten entführen, in Zeiten, die wir nicht kannten, die wir
nur tief in unserem Innern spüren

Lass uns von Jonathan lesen, wie er den Erdfresser besiegt
von seiki no ko, dem Jahrhundertkind, das den dunklen
Schatten durch die Erdteile jagt, um die Menschen vor ihrer
Vernichtung zu retten

Von Erinnerungen, die uns gestohlen wurden und von
Traumpfaden, die wir entdecken wollen

Lass uns von Menschlichkeit lesen, von Brüderlichkeit
grünen Schuhen und Hellsichtigkeit

Lass uns entfliehen,
damit uns fliegende Teppiche und die Tagträume finden

Lass uns ein kindliches Buch lesen, Liebes, ich leg´s schon mal raus…

 

 

Ich hab durch meine älteren *Gedichte* geblättert und fand diese Zeilen so schön,
daß ich sie Euch nicht vorenthalten möchte
(Ehrlich gesagt, habe ich in Erinnerungen geschwelgt 🙂 )

 

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17 Gedanken zu „Lass uns lesen

      1. ein bisschen anders wars bei mir. Als Kind las ich viel, aber immer versteckt und mit schlechtem Gewissen, weil eigentlich Arbeit wartete. Später hatte ich dann ein Problem. Selbst in einfachen Romanen tanzten die Worte einzeln ohne irgendeinen Zusammenhang. Jahrelang las ich nichts mehr. Und dann ging es wieder. Wenn ich jetzt lese, sind es meist Sachbücher unterschiedlichster Richtungen. Für Literatur fehlt die Zeit. Das ist ein bisschen schade. Liebe Grüße, Leela

        Gefällt 2 Personen

      1. Das glaube ich dass das Spaß gemacht hat. Hin und wieder mache ich das auch. Und dann ändere ich leicht und poste neu. Wiederholungen sind soooo wichtig!
        Gute Nacht 🌃

        Like

  1. Deine beiden Kinderbücher kenne ich nicht, mußte erst guuuuggeln …..aber in alten Leseerinnerungen zu schwelgen, das mache ich wie Du. Ich war früher dran mit Lesen: mein Vati schickte Feldpostkarten mit Hummelfiguren und ich saß mit zwei auf der Treppe und verkündete laut: T’ain tut nesen! Mit dem richtigen Lesen begann ich auch mit acht. Dir einen lieben Gruß, Karin

    Gefällt 4 Personen

    1. Hast Du es beim Googeln gefunden, liebe Karin? 🙂 Feldpostkarten brauchte mein Vater gottseidank nicht zu schicken. Meine Eltern lernten sich erst kurz nach dem Krieg kennen.
      Grimms Märchen schenkten sie mir zu Weihnachten und damit begann es… Die alte Ausgabe siehst Du im Hintergrund des Fotos. Da spitzt sie heraus *g*, sehr zerfleddert und restaurierungsbedürftig.
      Liebe Grüße zur Nacht von Bruni

      Gefällt 2 Personen

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