Schlafender Garten

Endlich schwand das Dunkel der Nacht

Leise und unbemerkt kam der Morgen
dunstiges Nichts in seinem Gepäck

Ich überlegte nicht lange – ihm war so bange 
dem kleinen feinen Nebeljungen

Ich machte ihm Mut – sah mich um – trat
in den Garten der schlafend bezaubernd lag
dicht mit gefallenen rötlichfarbenen
Blättern bedeckt

Betrat samtweiche Wege und es dämmerte mir
sachte daß hier der Garten das Haus bewachte

Verwunschene Pfade die mich quer durch
verblühte Rosen und verlassene Lauben führten

In des Gartens Tiefe hörte ich Wispern
als wäre ich selbst die Rose an der zer-
fallenden Mauer und ich sah dass ich schlief

Raschelnde Blätter und welke Blüten
Ihr Hoffen klang wie heiseres Flüstern in mir

Nur noch schlafen und wieder erwachen

Sonst  war  nichts  mehr  in  meinem  Sinn

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16 Gedanken zu „Schlafender Garten

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