Vor einem Jahr

Ein Jahr ist es her
Ich fiel und stand lange nicht auf

Sternenstsaub rieselte und nahm mir die Sicht

Die Zeit in der Klinik war gar nicht gut

Doch schon nach neun Tagen brachte mich ein
Krankenwagen wieder nachhause

Mein Bett war schnell mit einem neuen Patienten belegt

Heute geht es mir wieder gut

Doch an manchen Tagen fehlt mir immer noch
ein Rest vom einstigen Mut

29 Gedanken zu „Vor einem Jahr

    1. Liebe Gerda, der Titel des Blattes ist *Blatt, gefallen und freudig aufgefangen* 🙂
      Ich bin aufgestanden, oh ja, aber es dauerte verdammt lange und manchmal war ich ziemlich mutlos.
      Inzwischen brauche ich keine Hilfe mehr beim Schuhe anziehen und urplötzlich und ohne Vorwarnung gefallen bin ich auch nicht mehr. .. Das ist ganz wundervoll.
      Liebe Grüße von Bruni

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      1. Das ist gut, sehr gut sogar. also pass auf, liebe Bruni, dass du nicht wieder fällst. wie leicht passiert das! Gestern bin ich fast die Treppe runtergestürzt, weil mein einer Fuß sich im anderen Hosenbein verfing! Dabei passe ich wirklich auf. Aber im Bruchteil einer Sekunde geschieht es – und dann dauert es lange, bis man sich wieder einigermaßen aufgerappelt hat.

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      2. Ich bin damals ganz plötzlich zusammengebrochen und war längere Zeit nicht bei Bewusstsein, liebe Gerda. Ich bin nicht gestolpert. Es war mein Körper, der ohne Vorwarnung schlapp machte…
        Als ich endlich wieder zu Bewusstsein kam, hörte ich die lauten Stimmen der Sanitäter um mich, die mich in die Klinik fuhren.
        Mich erschreckt noch heute, wie unvermittelt, wie blitzschnell das alles geschah.

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  1. Bist du dir sicher, dass die Ursache Covid war? Ich würde spontan auf Schlaganfall tippen. Es ist die Plötzlichkeit des Geschehens, die mich dazu veranlasst. Als ich einen Schlaganfall hatte (ein kleinerer, bei dem ich nicht bewusstlos wurde und umfiel) hat mich diese vorwarnungslose Plötzlichkeit ganz besonders verblüfft…

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    1. Ja, liebe Leela, es ist ganz sicher. Es wurde gleich ein MRT gemacht und am Abend des gleichen Tages stand die Diagnose : Covid 19 .
      Daraufhin wurde ich nach HD ins Uniklinikum gefahren und war für 2 Tage auf der Intensivstation.
      Dort war ich keiner der schweren Fälle und wurde auf die normale Coronastation verlegt.
      Nachdem sie mich dort zuerst auf den Kopf und dann wieder auf die Füße gestellt hatten, konnte ich endlich wieder nachhause.

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      1. ich will dich jetzt nicht belästigen, aber es interessiert mich einfach: was war das MRT Ergebnis? Dass du Corona hattest bezweifle ich nicht, aber war es das wirklich alleine?
        HD Uniklinik… so viele Erinnerungen… meine Tochter lag dort 3 Monate lang… an den Wochenenden fuhr ich mit ihr im Rollstuhl in den Zoo… eine schreckliche Zeit. Ich hatte grade endlich eine Ausbildung angefangen. Mehr als 3 Std pro Tag schlief ich selten. Bei der Arbeit schlief ich dann gelegentlich mitten im Gespräch einfach ein. Megapeinlich…

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      2. Das MRT-Ergebnis zeigte keinerlei Auffälligkeiten, liebe Leela
        Ob es Covid 19 alleine war, überlegte ich auch lange. Meine Blutwerte waren mies, Calcium, Kalium fehlten in hohem Maße und die Entzündungswerte waren hoch. Im Laufe von gut einer Woche normalisierte sich alles einigermaßen. Nachdem ich aus der Klinik entlassen war, wurde ich ZUHAUSE noch ambulant von der Klinik selbst betreut. Die Betreuung entfiel, als meine Blutwerte wieder i.O. waren.
        Wie weit entfernt wohnt Ihr denn von HD? Drei Monate sind eine lange Zeit, aber ich weiß, daß viele Patienten von weit her kommen, weil die Heidelberger einen guten Namen haben.
        Der Zoo ist ja nicht weit von den Kliniken entfernt. Da kann man gut zu Fuß hingehen.

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      3. damals wohnte ich in Mannheim. Die Ausbildung absolvierte ich in Weinheim bzw war ausgerechnet während dieser drei Monate nach Laudenbach eingeteilt. Weil ich kein Auto hatte und nach der Arbeit zur Klinik fuhr, war ich von morgens fünf Uhr bis Mitternacht unterwegs. Dann kochen, waschen etc., denn der faulste Mensch, der mir je begegnet ist, wollte dann auch noch versorgt werden…
        Jetzt lebe ich am Niederrhein und fahre nur noch in die Heidelberger Gegend, wenn ich meine Tochter besuche. Und so ganz gelegentlich auch alte Freunde…
        Ich freue mich, dass deine Werte wieder in Ordnung sind und hoffe, dass sie es bleiben Bleib gesund!!! Liebe Grüße, Leela 🙂

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      4. Da warst Du drei Monate ganz in meiner Nähe, liebe Leela. Ich hoffe, der faulste Mensch, den Du kennst, ist fleißiger geworden, Deine Tochter gesund und munter, und Du kannst Dich über den gelungenen Abschluß Deiner Ausbildung immer wieder aufs Neue freuen.
        Liebe grüße von Bruni

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